Das weibliche Schoßraum-Chakra

von Ines Nandi, 14.01.2020

Liebe LeserInnen,

heute wende ich, Maria Magdalena, mich hauptsächlich an euch Frauen. Denn dieses Thema ist ein weibliches, wie ihr gleich feststellen werdet. Das Schoßraum-Chakra, von dem gleich die Rede sein soll, existiert in dieser Form nämlich nur im weiblichen Körper!

Für das entsprechende männliche Chakra gelten etwas andere Bedingungen, von denen in einem späteren Beitrag noch die Rede sein soll.

Liebe Frau, du hast noch nie davon gehört? Ines, die diese Botschaft aufschreibt, wusste bis vor kurzem auch nichts von einem solchen Chakra. Sie erfuhr von seiner Existenz auf dem Weg über ein Interview bei einem Online-Kongress. Sofort erkannte sie die große Bedeutung dieses Themas und war gerne bereit, mir diesbezüglich das Wort zu erteilen. Nun also Näheres:

Bei vielen Frauen hat die jahrtausendealte Unterdrückung des Weiblichen im Patriarchat dazu geführt, dass sie sich selbst und ihren weiblichen Körper überhaupt nicht mehr wirklich spüren können. Herz und Schoßraum sind blockiert, die Verbindung zwischen beiden ist abgeschnitten. Nun wussten und wissen schon die indischen Yogis von einem weiblichen Schoßraum-Chakra, das zwischen dem Wurzelchakra und dem Sakralchakra liegt. Es ist heute bei so gut wie allen Frauen verschlossen – bei mir, Maria Magdalena, war es damals vor 2000 Jahren aufgrund meiner Priesterinnen-Schulung in Ägypten vollständig aktiviert. Dieses Chakra gewährleistet unsere ganz besondere Verbindung zu Mutter Erde, verbindet uns mit unserer weiblichen Heil- und Schöpferinnenkraft und auch mit der Geistigen Welt. Wenn es geöffnet ist, führt dies dazu, dass wir unsere Weiblichkeit körperlich und seelisch spüren können. Das wiederum bedeutet, dass wir die Lebenskraft der Kundalini erfahren und in der heutigen Zeit neu lernen können, dem Fluss des Lebens zu vertrauen. Dieses Vertrauen, diese Hingabe an den Fluss des Lebens, ist genau das, was Frauen brauchen, um sich nicht mehr selbst zu sabotieren!

Wie könnt ihr wieder Zugang zu eurem Schoßraum-Chakra finden? Der Yoga-Weg, um es zu aktivieren, besteht darin, dass du an 101 aufeinanderfolgenden Tagen 108 Mal ein bestimmtes Mantra rezitierst. Während dieses Zeitraums durchläufst du zahlreiche Prozesse, die natürlich auch einmal sehr herausfordernd werden können. Ich, Maria Magdalena, biete dir einen etwas anderen Weg an, der leichter ablaufen kann, auch wenn ebenfalls Transformationen damit verbunden sind: Wenn du mich rufst, begleite ich dich persönlich bei einem Ritual zur schrittweisen Öffnung dieses Chakras. Das Ritual brauchst du nur ein einziges Mal mit mir zusammen durchzuführen. Ich beschreibe es weiter unten. Du wirst die Auswirkungen dann sehr bald zu spüren bekommen, denn die Aktivierung des Chakras wird sanft, aber nachdrücklich angestoßen. Mache dich darauf gefasst, dass du deinen Schoßraum, deine Yoni, deine weibliche sexuelle Energie deutlich wirst wahrnehmen können. Mache dich auch darauf gefasst, dass du psychisch gelegentlich in gewisse „Löcher“ fällst – Trauer, Wut, Depression… Das ist ganz natürlich, denn mit der graduellen Öffnung des Chakras werden zunächst einmal alte Erfahrungen aktiviert, um heilen zu können. Insbesondere kommen dabei Glaubenssätze wie „Ich bin wertlos, weil ich eine Frau bin“ nach oben. Das ist nicht immer lustig, wie du ja weißt.

Der Gewinn aus diesen Prozessen ist jedoch erheblich: Mit der Aktivierung dieses Chakras geht die Aktivierung der Erinnerung an unser aller Ursprüngliche Einheit einher! Das Weibliche ist zutiefst verbunden mit Mutter Erde und mit der Göttlichen Mutter, der Quelle allen Seins. Und das Weibliche gewährleistet den Fluss des Lebens – nicht umsonst ist das Element Wasser dem Weiblichen zugeordnet. Wenn dein Schoßraum-Chakra vollständig geöffnet ist, kannst du dich wieder mühelos dem Fluss des Lebens hingeben. Das bedeutet Leichtigkeit und das Ende jeglicher Selbst-Abwertung und Selbstsabotage!

Hier nun die Beschreibung deines Rituals:

Nimm dir mindestens eine Stunde Zeit und sorge dafür, dass du nicht gestört wirst. Idealerweise bist du im Wald und setzt dich dort auf den Boden, nimmst also gleich körperlich Kontakt mit Mutter Erde auf. In der kalten Jahreszeit ist dies allerdings ungünstig, daher schlage ich dir auch eine Alternative vor: Wähle einen Platz in deiner Wohnung, an dem du ungestört allein mit dir selbst sein kannst. Zünde eine rote Kerze an und baue darum herum einen kleinen Altar auf. Wähle die Bestandteile sorgfältig aus – sie sollen sich für dich angenehm anfühlen. Im Wald gestalte dir den Altar aus den Materialien der Natur, die du in der Umgebung findest.

Wenn du deine Vorbereitungen beendet hast, schließe deine Augen und rufe mich. Wähle dabei deine eigenen Worte und sprich die Einladung laut oder in Gedanken aus. Ich gebe dir absichtlich keine Formulierung vor, denn in der heutigen Zeit ist es so sehr wichtig, dass ihr Menschen, und vor allen Dingen ihr Frauen, immer mehr in die Eigenverantwortung und in  die Selbstermächtigung geht. Ich werde augenblicklich bei dir sein und dich führen! Lausche auf deinen Atem und spüre ihn, lasse ihn tief in deinen Schoßraum hinein einströmen. Lasse den Atem weich und in seinem natürlichen Rhythmus fließen.

Mehr ist für dich nicht zu tun. Bleibe sitzen und atme und spüre, was in deinem Körper – deiner Körperin – geschieht. Gib mir noch einmal bewusst die Erlaubnis, an und in ihr zu wirken. Wenn du deutlich merkst, dass ich meine Arbeit beendet habe, kannst du dich langsam bewegen, dich auf deine physische Umgebung besinnen und schließlich die Augen wieder öffnen. Ich freue mich, wenn du mir dankst. Vergiss aber auch nicht, dir selbst zu danken und dir Wertschätzung dafür zukommen zu lassen, dass du nun dieses Wagnis eines neuen weiblichen Weges eingehst.

Du bist unendlich geliebt und geehrt!

Maria Magdalena

durch

Ines Nandi

Du schöpfst in die Ewigkeit

von Beat Steinmann, November 2019

Es ist mir eine Freude, dich an deine Schöpferkraft als Lichtwesen zu erinnern. Dein Bewusstsein hat sich so weit geöffnet, dass du immer mehr als bewussteR SchöpferIn Wirklichkeit erschaffst. Du weißt, dass du mit den Gedanken allzeit deine Welt gestaltest. Äonenlang hast du diese schöpferische Tätigkeit deinem unbewussten Geist überlassen und dabei immer wieder auch leidvolle Realitäten erschaffen. Nun erwachst du in ein erweitertes Bewusstsein und nimmst deine bewusste Schöpfertätigkeit wieder an. Du bist bereit, diese verantwortungsvoll zu deinem Wohle und zum Wohle des Ganzen auszuüben. Damit nimmst du deine Rolle als universelleR MitschöpferIn wieder an und schöpfst erneut aus deiner göttlichen Quelle heraus.

Jahrtausende hast du aus dem Trennungsbewusstsein des Egos heraus eine Welt der Illusion erschaffen und viele deiner Mitmenschen, die noch immer im Tiefschlaf verharren, tun dies auch weiterhin, bis auch sie in der Morgenröte ihres erweiterten Bewusstseins erwachen werden. Auch du hast lange als SchlafwandlerIn in der Schimäre der Zeitlichkeit gewirkt. Nun hast du abermals die bewusste Wahl getroffen, in deiner Wirklichkeit als Lichtwesen zu leben. Du erinnerst dich, dass es kosmische Gesetze gibt und weißt, dass dein Wirken, wenn du ihre Gesetzmäßigkeiten in bewusster Kenntnis anwendest, kraft- und geistvoll ist. Dennoch handelst du bisweilen noch in deiner zeitlichen Begrenztheit und erschaffst Wirklichkeiten in die illusionäre Zeitlichkeit, die ein Relikt deiner verstandesmäßigen Welt ist. Dein Verstand hat in seinem Trennungsbewusstsein willkürlich die lineare Zeit und damit eine scheinbare Endlichkeit allen Lebens erschaffen. Obwohl du nun als bewussteR SchöpferIn in deinem Leben wirkst, nimmst du diese Begrenzung in deinem täglichen Leben oftmals noch immer an und sperrst deine Kreativität in das Gefängnis der Zeitlichkeit. Ich erinnere dich abermals daran, dass die lineare Zeit und die damit verbundene Endlichkeit des Lebens eine pure Schöpfung deines Verstandes ist und es so wahrlich nicht gibt. Das Universum existiert in zyklischen Bewegungsrhythmen, die sich in die Ewigkeit einfügen. Natürlich ist es kaum möglich, solche Wirklichkeiten in deiner Sprache, die noch immer durch die verstandesmäßige Logik begrenzt ist, wiederzugeben.

Lass das Programm der begrenzten Zeitlichkeit, das dich so lange gefangen gehalten hat, einfach los und begebe dich in den ewigen Augenblick. Erschaffe deine Wirklichkeiten in die Ewigkeit, denn das wahre Leben ist ewig. Lange genug hast du als Sklave der Zeit gelebt. Die Zeit ist reif, die Sklaverei auf ewig abzuschaffen. Nichts von dem, was entsteht, vergeht. ALLES IST. Das ist Gesetz, auch wenn dein Ego so tut, als ob es sich über die Gesetze erheben könnte und sich zum Schöpfer seiner eigenen heuchlerischen Gesetze macht. Die kosmische Zeit gleicht vielmehr einer universellen göttlichen Atmung. Die Bewegung des Einatmens und Ausatmens entspricht der ewigen kosmischen Bewegung von Kontraktion und Expansion. Schwinge dich in die ewigwährende kosmische Atmung ein und tauche in die zyklisch-rhythmische Wirklichkeit ein, bei der alles zeitgleich-ewig ist. Da ist dein Verstand mit Recht überfordert. Lass ihn einfach los und damit verschwindet auch deine zeitliche Begrenztheit. Die Umwandlung deiner zeitlichen Wirklichkeit ist der größte Schritt, den du nunmehr auf dem Weg in die wahre Wirklichkeit unternimmst.

Dein Schöpfergeist erschafft aus der Unendlichkeit alles Möglichen in die Ewigkeit des Seins!

Das klingt abstrakt, nicht wahr? Ist aber ganz einfach und erscheint nur dem begrenzten Verstand kompliziert. Dem ist gut so, denn es ist nicht seine Sache. Dem kosmischen Geist ist ALLES möglich, denn er schöpft aus dem ALL und kennt keine zeitlich-räumlichen Begrenzungen. Schöpfst du aus dem kosmischen Geist heraus, stehen auch dir alle Möglichkeiten offen. Der kosmische Geist ist und wirkt im ewigen Augenblick.
Das wahre Sein und Werden führen das Ego ins Verderben und stellen seinem Schein endgültig ein Bein. Da lachst du und das tut gut, denn Lachen macht frei! Das Lachen befreit dich aus dem Ernst der Zeit, der du hinterherrennst und die dich geistig an der Kandare hält. Nimm dir die Kandare aus dem Mund, indem du alles, was dich an die Zeit bindet, abstreifst und als zeitloser Geist im Zeitgeist der Ewigkeit wirkst. Als Freigeist wird dir bewusst, wie sehr die Zeit deinen Geist an die Fesseln linearer Logik gebunden hat. Selbst wenn du als sogenannter, aufgeweckter Geist von deinen hunderten oder tausenden Leben sprichst, bist du noch in seiner Logik gefangen. Es gibt nur EIN Leben! Und dieses ist augenblicklich und ewig. Hörst du das kosmische Lachen, das dir diese Wahrheit mit göttlichem Humor zuflüstert oder ärgert sich dein Kleingeist über den humorvollen All-Geist, der dir zu wenig ernst erscheint, um wahr zu sein? Wenn’s in deinem Denken und Leben erst so recht ernst wird, weißt du mit Sicherheit, dass dein Verstand dich wieder an die Kandare genommen hat. Der kosmische Geist braucht weder Zügel noch Kandare und zwingt dir niemals seinen Willen auf. Der kosmische Zeitgeist ist ewig langlebig und nicht schnell- und kurzlebig wie die geistlose Zeit des Egos. Bist du im kosmischen Atem, so kannst du nicht mehr zum Opfer des atem(be)raubenden Tempos deines selbstinszenierten Lebenskinos werden. Das, was du auf der Leinwand deines äußeren Lebens siehst und dir bisweilen den Atem verschlägt, ist nichts anderes als die Projektion deines Verstandes in die Fata Morgana einer sogenannten Außenwelt, in der alles endlich und vergänglich erscheint, aber nichts wirklich ist. Es ist der bloße Widerschein der in der zeitlich-linearen Logik erschaffenen (Außen)Welt, die ebenso real ist wie ein Film, den du dir zum Zeitvertreib im Kino anschaust. Vertreib die Illusion deiner Zeit, in der du in den Ängsten der Vergangenheit und den Sorgen um die Zukunft aber niemals im JETZT lebst und du wirst frei.

Zeitfrei atmest du nun im Rhythmus des Universums und schöpfst das Leben aus der Quelle der Unendlichkeit in die Ewigkeit des Seins.

(Hilarion/Beat Steinmann, www.beatus.me)